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Kinder verbinden Welten - Brückenbauer im Quartier

Kinder verbinden Welten – gemeinsam Nachbarn werden!

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Das Projekt

Ziel und Kurzbeschreibung des Projekts: Einsamkeit betrifft Menschen aller Altersgruppen und Hintergründe. Besonders Kinder, Jugendliche und Familien mit Migrations- oder Fluchthintergrund sind häufig von sozialer Isolation betroffen – mit Folgen für ihr Wohlbefinden, ihre Sprachentwicklung und gesellschaftliche Teilhabe. Um dieser Herausforderung zu begegnen, möchten wir als freier Träger der Kinder- und Jugendhilfe ein nachhaltiges Projekt direkt im Lebensumfeld unserer Gemeinde initiieren. Unser zentrales Ziel ist es, über die Kinder und Jugendlichen als Brückenbauer auch ihre Familien, Nachbarn und Erziehungsberechtigten zu erreichen, Einsamkeit abzubauen und das nachbarschaftliche Miteinander zu stärken. Kinder sollen aktiv soziale Kontakte knüpfen, sich vernetzen und ihre Erziehungsberechtigten in gemeinsame Aktivitäten einbinden. So entsteht ein lebendiges, verbindendes Netzwerk im Quartier. Den Auftakt bildet ein Internationales Kinderfest, bei dem nicht nur Kinder mit Spiel-, Bastel- und Bewegungsangeboten zusammenkommen, sondern gezielt auch die Erziehungsberechtigten einbezogen werden. Im Rahmen einer von uns moderierten Ideen-Pinnwand-Aktion erhalten die Eltern und Bezugspersonen die Möglichkeit, gemeinsam Wünsche und Ideen für zukünftige Begegnungsangebote zu erarbeiten. Durch diese aktive Beteiligung sollen die Erwachsenen selbst bestimmen, welche Formate, Aktivitäten und Themen sie sich für ihr Quartier wünschen, um so die Gemeinschaft nachhaltig zu stärken.Geplant sind im Anschluss regelmäßige niederschwellige Begegnungscafés, Eltern-Kind-Nachmittage und Nachbarschaftstreffen für Erwachsene. Diese sollen Berührungsängste abbauen, Sprachbarrieren überwinden und einen Raum für Begegnung und Austausch schaffen. Langfristig soll das Projekt dazu beitragen, ein Klima der Offenheit, Solidarität und gegenseitigen Unterstützung im Quartier zu entwickeln – damit aus anonymen Nachbarn eine lebendige, miteinander verbundene Gemeinschaft wird.

Ausgangslage

In unserem Ort befindet sich eine Schule, die Teil des bundesweiten Startchancen-Programms ist. Viele der dort lernenden Kinder und Jugendlichen haben einen Migrationshintergrund oder sind Geflüchtete. Ein Großteil von ihnen verfügt über eingeschränkte oder fehlende Deutschkenntnisse, was ihre aktive Teilnahme am Schulunterricht erschwert. Dies wirkt sich nicht nur auf den schulischen Erfolg aus, sondern hat weitreichende Folgen für die gesellschaftliche Teilhabe der gesamten Familien. Sprachbarrieren verhindern auch den Zugang zu Freizeit-, Bildungs- und Begegnungsangeboten im Wohnumfeld. Besonders herausfordernd ist die Situation in den Familien selbst. In vielen Haushalten wird kaum oder nur wenig Deutsch gesprochen. Dadurch bleiben nicht nur die Kinder sprachlich isoliert, sondern auch die Eltern. Kontakte zu anderen Nachbarn, Austausch mit ortsansässigen Familien und gemeinschaftliche Aktivitäten finden selten statt. Einsamkeit, Unsicherheit und das Gefühl des Ausgeschlossenseins prägen den Alltag vieler dieser Familien. Genau hier setzt unser Projekt an. Ein zentraler Baustein wird das Internationale Kinderfest. Während die Kinder bei Spiel-, Kreativ- und Bewegungsangeboten miteinander in Kontakt kommen, möchten wir parallel gezielt die Erwachsenen erreichen. Im Rahmen einer von uns geleiteten Ideen-Pinnwand-Aktion erhalten die Erziehungsberechtigten die Möglichkeit, gemeinsam zu erarbeiten, welche niedrigschwelligen Begegnungsangebote sie sich für ihr Quartier wünschen, um Isolation zu durchbrechen und die Nachbarschaft zu beleben. Dies stärkt nicht nur das Miteinander, sondern gibt den Familien eine aktive Stimme in der Gestaltung ihres Wohnumfelds.

Ansatz und Methodik

Unser Verein ist fest in der Gemeinwesenarbeit verankert und arbeitet eng mit zahlreichen lokalen sowie überregionalen Akteuren zusammen, um die Integration und das Miteinander im Quartier zu fördern. Wir setzen auf ein starkes Netzwerk, das die Vielfalt der Gemeinde widerspiegelt.Ein zentraler Partner ist die Technische Universität in der Region, mit der wir eng kooperieren. Besonders wertvoll ist die Zusammenarbeit mit internationalen Mitarbeitenden, was den interkult. Austausch fördert und uns hilft, gezielt auf die Bedürfnisse von Migrant*innen und Geflüchteten einzugehen. Diese Partnerschaft ermöglicht es uns, wertvolle Ressourcen und Expertise zu nutzen, um unsere Projekte effizient umzusetzen.Darüber hinaus arbeiten wir eng mit der ukrainischen Fraueninitiative vor Ort zusammen, die sich insbesondere um geflüchtete Frauen kümmert. Diese Partnerschaft ist entscheidend, um den Frauen, die oft von sozialer Isolation betroffen sind, den Zugang zum gesellschaftlichen Leben zu erleichtern. So entsteht ein starkes Netzwerk, das den Frauen hilft, sich in ihrer neuen Umgebung zu integrieren.Unsere Arbeit basiert auf einem integrativen und partizipativen Ansatz. Wir schaffen niederschwellige Begegnungs- und Unterstützungsangebote, die für alle zugänglich sind. Ziel ist es, soziale Isolation zu überwinden, nachbar. Bindungen zu stärken und eine solidarische Gemeinschaft zu fördern. Die aktive Beteiligung der Menschen an der Gestaltung ihres Umfelds ist ein zentr. Element.