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Interkultureller Garten

Begegnungsmöglichkeit interkultureller Garten und Deutschsprach- und Integrationskurs im Werkhaus

Das Projekt

Einsamkeit entsteht in aller denkbaren Vielfalt und betrifft auch Kinder, Jugendliche und Menschen, die fest im Leben stehen z.B. durch geerbte und erlernte Verhaltensweisen, andersartiges Aussehen oder unvorhersehbare Ereignisse. Um Einsamkeit gar nicht erst entstehen zu lassen, wollen wir in der direkten Nachbarschaft mit Nachbarn, Stadt Hess. Oldendorf, Verein Werkhaus, Kirche, Verein der Geschäftsleute in HO einen Ort schaffen, wo sich die Menschen treffen, Kontakte knüpfen und gemeinsam aktiv werden können. Der Verein bietet eine niedrigschwellige Begegnungsmöglichkeit, die im Quartier leicht zugänglich ist und von sozialbenachteiligten Kindern, Jugendlichen und deren Familien und einzelnen Personen mit und ohne Migrationshintergrund schon bekannt, also im direkten Wohnumfeld liegen und fußläufig zu erreichen sind. Das Werkhaus Oldendorf mit seinen vielfältig zu nutzenden Räumen und umfangreichen Garten liegt mitten in der Kernstadt umgeben von Sparkasse, Frisöre, DRK-Shop, Ärzten und weiteren Einkaufsmöglichkeiten, somit kann es jederzeit von den Menschen aus der näheren Umgebung besucht werden. Wir wollen sozialbenachteiligte Personen in ihrer Persönlichkeit stärken, in dem wir niedrigschwellige Angebote machen, wie z.B. gesellig im Garten sitzen und Kaffee oder Tee trinken und in dieser geschützten Runde die jeweiligen Probleme angesprochen werden können. Nebenbei bieten wir auch die Möglichkeit, sich im Garten zu betätigen, Gemüse und Obst zu pflanzen, den Garten sauber zu halten, zu ernten und daraus etwas zu kochen und gemeinsam zu verköstigen. Gleichzeitig wird auch Anleitung dazu gegeben, so dass gemeinsam erprobt und gelernt und Fähigkeiten ausgebaut, sowie Vorurteile abgebaut werden können. Kinder können bei gemeinsamen Spiel wieder zu Selbstvertrauen und Kreativität finden. Gemeinsam aktiv werden, damit gar nicht erst Einsamkeit entsteht. Die Menschen sollen ermutigt werden, sich auch in Kooperation mit lokalen Akteuren z.B. bei Stadtfesten, Gesprächsrunden und Kulturellen Festen aktiv mit Info-, Essen- und Spielständen zu beteiligen, aktiv tätig werden, Im Deutschsprach- und Integrationskurs werden gesellschaftliche Werte und Lesen und Schreiben vermittelt, um den Umgang in der deutschen Gesellschaft und die deutsche Sprache in Schrift und Form zu lernen und damit den Weg in die Gesellschaft zu finden. Bildung ist der Schlüssel zum Verständnis und gemeinsam aktiv werden, stärkt, schafft die Eingliederung in die Gesellschaft langfristig.

Ausgangslage

Die Andersartigkeit durch verschiedene Gründe z.B. Kinder- und Altersarmut, Migration, Gewalt- und Drogenerfahrung, Tod, Arbeitsverlust, Renteneintritt, Analphabetismus oder Legasthenie, Behinderung oder psychische Erkrankungen, demographischer Wandel führt zu Unverständnis und Ablehnung in der Gesellschaft. Die handelnden Personen trauen sich nicht mehr aktiv zu werden, weil sie Kritik und negative Verhaltensweisen der Mitmenschen nicht mehr ertragen.

Ansatz und Methodik

Das Konzept der Sozialen Arbeit, das darauf abzielt, gemeinsam mit den Bewohnern eines Gemeinwesens (Dorf, Stadtteil, Gemeinde) nachhaltige Verbesserungen ihrer Lebenssituation zu erreichen. Es ist ein partizipativer und prozessorientierter Ansatz, der die Eigeninitiative und das Engagement der Menschen vor Ort fördert. Sie zielt darauf ab, die Lebensbedingungen in einem Gemeinwesen zu verbessern, indem beispielsweise Probleme wie Armut, soziale Isolation, Mangel an Bildung und Kultur angegangen werden. Die Bewohner werden aktiv in die Gestaltung und Umsetzung von Projekten einbezogen, um ein Gefühl von Eigenverantwortung und Selbstwirksamkeit zu fördern. Die Zusammenarbeit mit lokalen Akteuren (Vereine, Verbände, Unternehmen, Behörden) wird gefördert, um Ressourcen zu mobilisieren und Synergien zu nutzen, sowie zur Förderung von Bildungschancen, kulturellen Angeboten und sozialer Teilhabe. Unterstützung von Migranten und Geflüchteten bei der Integration in die Gesellschaft. Es ist ein Ansatz, der auf die Stärkung der Menschen vor Ort setzt und ihnen die Möglichkeit gibt, ihre Lebenssituation aktiv mitzugestalten. Wir haben schon mehrfach in einem Gemeinwesen Projekt zusammen mit der Stadtverwaltung interkulturelle Migrationsprojekte, Stadtfeste und Gesprächsrunden mitgestaltet.