Den gesellschaftlichen Zusammenhalt aller Generationen und das soziale, inklusive und integrative Miteinander stärken.
Das Projekt
In Kooperation mit dem Mehrgenerationenhaus Bückeburg e.V möchten wir uns für einen generationenübergreifenden Aktiv-Treffpunkt ohne gesellschaftliche Barrieren in Seggebruch einsetzen. Dort steht der inklusive und integrative MehrGenerationenPark, dessen Räumlichkeiten wir kostenlos nutzen können. Der Treffpunkt schließt niemanden aus. Jung, Alt, mit und ohne Behinderung, Migranten und sozial/wirtschaftlich schwache Menschen sollen Teil des Treffpunktes werden. Kostenlos sollen alle mitmachen können. 1 x wöchentlich machen wir gesellige Spielenachmittage, Ausflüge, Picknick, Jedermann-Sport, Naturtage, Mitbring-Nachmittage, Kochen um die Welt, Tanztee, Filmabende, Kunsttage "Was machst du so?" Alle Treffen planen wir gemeinsam mit den Teilnehmenden, damit sie partizipieren können, Gleichgesinnte finden können, um neue Freundschaften zu finden, damit sie sich selbst wieder aktivieren können und Erfahrungen weitergeben können (Wissenstransfer). Wir möchten auch eine Anlaufstelle für Hilfegesuche sein. Egal ob es vielleicht eine Mitfahrgelegenheit ist, oder das gemeinsame Gärtnern ist. Wir versuchen die Menschen auf dem Land durch niederschwellige Angebote zu aktivieren und zu vernetzen. Durch das Einbringen von Wünschen und Wissen, werden die Teilnehmenden sich wieder gebraucht fühlen. Gerade Personen, die bereits in Einsamkeit leben, denken oft, dass sie ja nichts mehr können bzw. machen können und bleiben zu Hause. Oft liegt es aber nur an der eingeschränkten Mobilität, der Scheu Fremden gegenüber, oder an den finanziellen Mittel. Hier möchten wir gegenhalten, Vertrauen aufbauen, schöne Momente durch gemeinsame Aktivitäten schaffen, Fahrgelegenheiten bieten, damit jeder mitmachen kann und so auch das gegenseitige Verständnis zwischen den Generationen fördern. Ganz wichtig ist das Einbinden von Menschen mit Behinderung und Migranten, nur so kann der Zusammenhalt in der Gesellschaft wieder gestärkt werden und der Einsamkeit und Ausgrenzung entgegengewirkt werden. Nach und nach werden wir versuchen andere Institutionen in der Nähe, wie z.B. das Altenheim oder die Schulen mit einzubinden.
Ansatz und Methodik
Die Gemeinwesenarbeit und das Quartiersmanagement sind mir durch meine frühere Tätigkeit bei einem Erschließungsträger bekannt. Seit Jahren beschäftige ich mich privat mit allen Bereichen der Gemeinwesenarbeit, da mein Sohn Autist ist. Die bedarfsgerechte Umsetzung der sozialen- und kommunalpolitischen Aufgaben ist meines Erachtens ein wichtiger Faktor für den gesellschaftlichen Frieden. Im MehrGenerationenPark selbst ist auch eine Kümmerin beschäftigt, die nicht nur Bewohnern, sondern auch Anwohnern zur Verfügung steht. Wichtig ist, das alle Gruppen im Quartier gehört werden und Kompromisse und Lösungen für alle gefunden werden - was nicht immer leicht ist. Da auf dem Land die Barrierefreiheit nicht überall gegeben ist, gibt es auf dem Gelände des MGP einen barrierefreien Spielplatz für alle Gemeindebewohner.